KDE - Sachen zu kmail und mehr


By rakekniven - Posted on 02 August 2009

KMail | Wichtige Dateien und Verzeichnisse | Spam

Wichtige Dateien und Verzeichnisse von KMail

Im Ordner ~/Mail bewahrt KMail alle mails auf.

Wenn das Adressbuch von KMail (nicht KDE) verwendet wird ist diese Datei wichtig :

~/.kde/share/apps/KMail/addressbook

 

Die zentrale Konfigurationsdatei ist :

~/.kde/share/config/KMailrc

Hier sind alle Programmeinstellungen (Filter, Optik, Schriftarten...) gespeichert.
Seit KMail 1.5 gibt es eine weitere Datei :

~/.kde/share/config/KMail.eventsrc

 

In diesem Verzeichnis sind weitere Dateien zu KMail vorhanden.
Genaue Bedeutung der einzelnen Dateien ist mir unbekannt

~/.kde/share/apps/KMail

 

Tipp:
Wenn man alle oben aufgeführten Dateien und Verzeichnisse
auf einen anderen account oder rechner kopiert ist alles dabei.
Gut auch für das backup. ;-)

Spam

Ein weitere Sache die keiner braucht, jeden nervt und daher immer wichtiger wird. Ich meine nicht den Spam selbst, sondern eher wie man sich dagegen schützt. Ein sehr wirksames Mittel ist spamassassin [5]. Ein freies Projekt das sich auf grossen Mailservern bewährt hat.

Sammeln Sie Ihre Werbemails und füttern Sie spamassassin damit :

sa-learn --spam --dir ~/Mail/x-spam/cur/

 

Lassen sie spamassassin als daemon laufen und nicht jedes Mal von KMail aufrufen. Das gibt Performance.

Fragen und Antworten

KMail : Wie kann ich dem Empfänger einen Kodierungsschlüssel in der Auswahl zuordnen?

Ich spiele gerade mit KMail 1.4.3 und gpg 1.2.1 (Suse 8.0) und habe folgendes Problem:
KMail kann dem Empfänger nicht automatisch einen Schlüssel zuordnen, zeigt also den Dialog "Auswahl des Kodierungsschlüssels". Dort sind auch alle verfügbaren Schlüssel aufgelistet, aber der OK-Knopf ist deaktivert :-(
Warum klappt die automatische Zuordnung nicht (ich dachte die beruht auf der mail-Adresse)?

KMail benutzt nur die signierten Schlüssel.
Du mußt also die fremden Schlüssel erst mit Deinem Schlüssel signieren.
Das Vertrauen ist nicht wichtig. Wurde fälschlicherweise schon behauptet.

 

Links

Eine andere Methode seine Mails zu (trans-)portieren ist: Das mounten eines Verzeichnissen in das Verzeichnis $HOME/.kde/share/apps/kmail/mail Also etwa so: mount - - bind /media/externe-platte/mail /home/name/.kde/share/apps/kmail/ ("name" ist natürlich mein Username.) Die externe Platte sollte im Hauptverzeichnis das Verzeichnis mail enthalten, das man von seinem alten PC (von /home/name/.kde/share/apps/kmail/mail) darauf kopiert hat (komplett mit allen Unterverzeichnissen). Lediglich den Mailzugang muss man sich unter kmail neu einrichten. Das macht vor allem dann Sinn, wenn die Festplatte zu klein geworden ist, man aber nicht gerne am PC rumbaut. Mein Notebook hat eine 60 GB-Platte, meine Mails sind in den letzten 10 Jahren auf stattliche 23 GigaByte angewachsen, das würde die Platte alleine schon fast vollmachen. Mit dem Mountbefehl hänge ich die externe Platte an jeden Linuxrechner ohne an diesem Rechner sonst etwas ändern zu müssen und kann alle meine Mails lesen. Erst wenn ich auch empfangen und senden will muss ich meine Zugänge einrichten. Konni Schmidt

Interessante Idee.

Vielleicht etwas umständlich wenn man auf Reisen ist, aber auf jeden Fall ne Alternative.

Gruß

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